

Projekte
Foto trifft Beton
Es begann mit dem Zufall
An der Schnittstelle von Fotografie, Materialwissenschaft und Restaurierung entsteht ein ungewöhnliches Verfahren: Durch einen gezielten chemischen Prozess wird Fotografie während des Abbindeprozesses in den Beton eingelagert, sodass mein Motiv spiegelverkehrt in der Oberfläche erscheint.
Beton wie Papier?
Challenge
Der hachdünne Beton wird hier an seine physikalische Grenze geführt. Beton besteht aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser – eine Mischung, die traditionell Druckkräfte absorbiert. Seine Stärke liegt im Massiven. Wird er jedoch auf eine minimale Dicke reduziert, verschiebt sich das Spannungsverhältnis
Beton möchte Skulptur
skulpturale Sensibilität
Die Vorstellung, Beton könne „skulptural werden wollen“, beschreibt dabei weniger eine tatsächliche Intentionalität des Materials als vielmehr eine ästhetische Spannung zwischen seinen Eigenschaften: Härte, Schwere und strukturelle Stabilität stehen einer bildhauerischen Sehnsucht nach Bewegung, Falten, Stofflichkeit und Fragilität gegenüber.
öffentlicher Raum für feinen Beton
mit Martin Feldbauer
Entlang eines Wanderpfads im Naturpark Schweiz wurde eine ortsspezifische, temporäre Arbeit im öffentlichen Raum realisiert. Die Intervention kombiniert malerische Gestaltung mit konstruktiven Verfahren auf Basis von Stein und Mörtel und war für eine Dauer von vier Monaten angelegt. Die Wellenform ist direkt in den Boden integriert und orientiert sich an den topografischen Gegebenheiten des Standorts. Ziel ist eine materialgerechte, rückbaubare Setzung mit minimalem Eingriff in die bestehende Umwelt.
Betonskizzen und Käse
Miniaturen
Jede Schachtel funktioniert wie eine Materialskizze, in der ein formaler Gedanke erstmals sichtbar wird.
Kunsthistorisch lässt sich diese Arbeitsweise mit der Tradition des Modells und der Skizze verbinden.
Möbelton
Wohnen mit Beton
Das Material Beton bildet den Ausgangspunkt für die Transformation bestehender Möbel. Gebrauchte Objekte werden analysiert und durch gezielte Eingriffe in neue funktionale und gestalterische Zusammenhänge überführt. Elemente werden ergänzt oder ersetzt und in eine präzise, konstruktive Struktur integriert. Beton übernimmt dabei sowohl tragende als auch formgebende Aufgaben. So entstehen funktionale Objekte mit klarer Formensprache und eigenständiger Präsenz.
Beton macht Ausstellungen
Beton als Medium
Zwischen Wandarbeit und raumbezogenen Setzungen bewegen sich die Ausstellungen und untersucht Beton als bildnerisches und materielles Medium. In reduzierten Kompositionen und feinen Schichtungen entstehen Oberflächen, die zwischen Bild und Objekt vermitteln. Der Raum wird dabei nicht nur als Träger, sondern als aktiver Bestandteil der Arbeit verstanden. So entfaltet sich ein leises Spannungsfeld zwischen Materialität, Struktur und Präsenz.





























