
Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit ist die Fotografie. Während des Studiums an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Wolfgang Tillmans und Michael Krebber entwickelte sich das Interesse an der Frage, wie aus vorhandenen Bildern neue Wirklichkeiten entstehen können. Im Zentrum stand dabei die Vorstellung, dass jeder Mensch seine eigene innere Landkarte aus Erinnerungen, Erfahrungen und Assoziationen mit sich trägt.
Über die Fotografie führte der Weg zur Collage. Dabei rückte zunehmend weniger das Bild selbst als vielmehr das Verbindende zwischen den einzelnen Fragmenten in den Fokus. Kunst wird als eine Form von Sprache verstanden – als Möglichkeit, Beziehungen herzustellen und individuelle Erfahrungen über ihre Grenzen hinaus verständlich zu machen.
Die Suche nach diesem Verbindenden führte zu Experimenten mit unterschiedlichsten Materialien und Techniken, darunter Klebstoffe, Nähte, Druckverfahren und schließlich Mörtel. Parallel dazu entstand durch die Tätigkeit in der Restaurierung eine intensive Auseinandersetzung mit historischen und zeitgenössischen Mörteln sowie deren materiellen Eigenschaften.
2013 eröffnete eine zufällige Entdeckung ein neues Arbeitsfeld: Eine Fotografie übertrug nicht nur ihre Konturen, sondern ihr gesamtes Bild auf die Oberfläche eines ausgehärteten Mörtels. Damit fanden Fotografie und Beton unmittelbar zusammen.
Bis heute bewegt sich die Arbeit zwischen diesen beiden Medien. Beton erscheint dabei nicht als Baumaterial, sondern als Bildträger – als Material, das Spuren aufnehmen, bewahren und transformieren kann.
Ausbildung
2010
Meisterschülerin von Michael Krebber, Städelschule
2004–2010
Studium an der Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, Frankfurt am Main
Klassen von Wolfgang Tillmans und Michael Krebber
Erfahrung
seit 2012
Deka Kunstsammlung, Frankfurt am Main
Organisatorische und kuratorische Unterstützung bei Sammlungs- und Ausstattungsprojekten; Pflege und Weiterentwicklung der Sammlungsdatenbank; Koordination und Anleitung externer Teams.
2022
Lehrauftrag, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Einführung in Formenbau und den Werkstoff Beton, Institut für Kunstpädagogik.
2016
Lehrauftrag, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Einführung in Formenbau und den Werkstoff Beton, Institut für Kunstpädagogik.
2008–2015
Restaurierung für Wand und Stein Hangleiter
Mitarbeit an konservatorischen und restauratorischen Projekten in Deutschland; praktische Material- und Werkstoffkunde im Bereich Stein- und Baudenkmalpflege.
Beton macht Ausstellung
2023
„Twingi Land ART“ CH mit Martin Feldbauer
2020
„Curator´s Choice“, Galerie FELD+HAUS, Frankfurt am Main
2019
„LOVE&STEAKS“, basis, Frankfurt am Main
2018
„Freinds may meet but mountains never greet“, Galerie FELD+HAUS, Frankfurt am Main (solo)
2016
„Räume“ Lindenstraße 20, Berlin
„31 Women“ PPC Phillip Pflug Contemporary Frankfurt
2014
Halle des Institutes für Kunstpädagogik, Goethe-Universität Frankfurt kuratiert von Andreas Exner
“Salon Beton“ 1822-Forum, Frankfurt am Main (solo mit Publikation)
2013
M/L Project, New York
NADA, New York
Art-Space, Ölhalle Offenbach
start/stop/syncro, Galerie Schmidt und Handrup, Köln (solo)
2012
„leben schweben beben“ Galerie Jacky Strenz, Frankfurt am Main
ART CARGO BAY, Lüften Festival 2012
Installation „so oder so“ im Rahmen der Lichter Filmfestspiele, Ausstellungsschiff Schute Vita Offenbach (solo)
„Open for Change“ Galerie Schmidt & Handrup, Köln
2010
„Treehouse“ Galerie Eva Winkeler, Köln
Absolventenausstellung Zollamt MMK Frankfurt am Main
„Scandinavian Blonde“ Mousonturm Frankfurt/M.
„le jardin FUFU“ Atelier Frankfurt am Main
2009
„so oder so“ Schleuse, Opelvillen Rüsselsheim (solo)
„Openingheimer“ VANISH Frankfurt am Main
2008
„Good Wood“ Galerie Hold & Fright, London
„Boxer“ Literaturhaus Frankfurt am Main
2007
AGORA Programm, Zeche Zollverein, Essen
2006 -2007
Betreiberin der Galerie „Danziger Belle Fleure“ zusammen mit Manuel Gnam, Lena Henke und Benjamin Saurer
2005
„Gut ist was gefällt“ im Rahmen der Frankfurter Positionen, Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main


